Online Spielsucht: Onlinespiele bergen eine große Suchtgefahr

Mann mit OnlinespielsuchtOnlinespiele haben ein riesiges Suchtpotential. Sie verbinden eine spielerische Umgebung mit sozialen Kontakten. Unter den Onlinespielen gibt es auch wieder mehrere Genres. Anfangend bei Browsergames über Multiplaymodi bei Shootern und Strategiespielen bis hin zu den wohl bekanntesten Suchtmachern, die MMORGs. Sie bieten einfach eine Kombination zwischen Spiel und sozialen Kontakten. Das gemeinsame erleben von Abenteuern mit und gegen andere Menschen. Hier liegt der ausschlaggebende Faktor, die Reize der Computerspielsucht und der Internetsucht. Das bekannteste Beispiel hierfür ist World of Warcraft.

Warum Onlinespiele schnell süchtig machen können

Im Spiel kann man sein wer man will, männlich, weiblich, Priester oder Krieger, gut oder böse. Einerseits geht es bei Onlinegames darum der Beste zu sein, doch andererseits geht das mit der Zeit nicht mehr alleine. Diese Spiele sind so konzipiert, dass man, je weiter man im Spiel ist, auf die Hilfe von anderen Angewiesen ist. Für größere Abenteuer werden mehrere Mitspieler benötigt, bessere und stärkere Belohnungen gibt es nur durch Erfüllung von Missionen die für bis zu 40 Mann konzipiert sind.

Es entwickelt sich neben dem Konkurrenzdenken besser als die anderen zu sein zusätzlich noch ein Teamdenken, da das alleine eben nicht möglich ist. Im Allgemeinen gilt, je mehr Zeit man investiert, desto besser und stärker wird man und man wir mehr von den Leuten respektiert. Vor allem wenn man die Zeit investiert etwas für die Gemeinschaft zu machen, um im gesamten Spielgeschehen weiter zu kommen.

Mit der Zeit entwickelt sich daraus dann noch eine unausgesprochene Verpflichtung seiner Gemeinschaft gegenüber. Man glaubt, auch wenn das meist nicht stimmt, dass die Gemeinschaft erwartet noch ehrgeiziger zu sein und noch mehr Zeit ins Spiel zu investieren.

Negative Folgen von zu vielem Onlinespiel-Konsum

Die Schlussfolgerung daraus ist dann die Vernachlässigung seines realen Lebens. Man geht nicht mehr zu Geburtstagen oder zu anderen Veranstaltungen. Sagt immer häufiger Einladungen ab und mit der Zeit vernachlässigt man die eigene Hygiene und weitere Bereiche des eigenen Lebens. Man stellt das Spiel als höchste Priorität dar.

Problematisch hierbei ist es, dass je mehr Zeit ins Spiel investiert wird, desto erfolgreicher wird man in der Spielewelt. Man wird verehrt und ist unter allen Spielern bekannt. Jeder möchte so sein wie er… Ohne, dass jemand seine wirkliche Lebenssituation kennt.

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