Was ist Computerspielsucht und ab wann sollte ich mir Gedanken machen?

Starke ComputerspielsuchtVon der Computerspielsucht sind nicht nur junge Menschen betroffen, es gibt auch viele Ältere, die die Faszination eines Videospiels fesselt. Als neues Medium nach Radio und Fernseher bieten Computerspiele die Möglichkeit mit der Spielwelt zu interagieren. Abenteuer, Rätsel, Wettkämpfe je nach dem was für ein Typ man ist, gibt es das passende Spielegenre.

Ab und an Computerspiele zu spielen ist vollkommen normal

Computerspiele sind gut um einfach mal abzuschalten und auch wenn man eher der Ego-Shooter Spieler ist, ist dagegen nichts einzuwenden. Oft werden in den Medien Computerspiele als böse dargestellt und Kinder laufen Amok wegen den Spielen! Meiner Ansicht nach kompletter Unsinn. Kein geistig normaler Mensch, auch wenn er 10 Stunden am Tag Ballerspiele spielt, läuft irgendwann einfach Amok weil er es so toll findet. Oft sieht man das Ganze aus einem falschen Blickfeld. Auch wenn es von außen den Anschein hat, dass es ausschließlich ums Töten geht, stimmt das so normalerweise nicht.

Computerspiele können süchtig machen

Gefährlich kann es aber werden, wenn sich eine Computerspielsucht entwickelt. Sobald man die gewöhnlichen Suchtanzeichen vorweist, sollten die Alarmglocken läuten. Wenn man keinen Tag mehr ohne seine Spiele aushalten kann und wenn man mal nicht am Computer sitzt aber nur noch an das Spiel, welches man im Moment spielt, denken kann, sollte man umgehend Maßnahmen gegen die Sucht ergreifen.

Computerspiele bieten Betroffenen eine eigene Welt, sie bietet Ihnen Zuflucht vor der Realität. Im Spiel kann man alles sein was man sein möchte. Ob Superheld, Geheimagent oder auch Assassine in längst vergangenen Zeitepochen. Oft verläuft das eigene Privatleben nicht so wie man es eigentlich gerne hätte und versucht dann im Spiel das Ganze zu kompensieren. Nur wird die Faszination mit der Zeit immer größer und man wird abhängig, es entwickelt sich zur Computerspielsucht. Man vernachlässigt seine Freunde, aber auch die Hygiene lässt meist nach. Aufs Essen wird dann auch nicht mehr geschaut. Man schaufelt einfach alles rein was grad rumliegt. Chips und Cola werden zu Hauptnahrungsmitteln. Abends trinkt man dann noch mehrere Dosen Energiedrinks, weil die Mission noch nicht erledigt wurde, oder die Quest einfach so spannend ist, dass man nicht aufhören möchte. Man gräbt sich dadurch ein immer tieferes Loch aus dem man immer schwerer und schwerer herauskommt.

Negative Folgen der Computerspielsucht

Mit der Zeit verliert man seine Freunde. Einladungen zu Partys, Geburtstage und anderen Events werden grundsätzlich abgelehnt und man isoliert sich selbst von der Außenwelt. Wenn man dann noch zusätzlich arbeitslos ist, sehen die Zukunftsaussichten nicht sehr rosig aus. Spätestens hier sollte man aktiv etwas gegen die Computerspielsucht unternehmen.

Eine besonders suchtgefährdete Sorte von Spielen sind Onlinegames, welche man übers Internet, mit oder auch gegen andere spielt. Mehr über die Sucht bei Onlinespielen können Sie hier lesen: Suchtgefahr: Onlinespiel

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